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Informationen zur Vorbereitung Ihrer kirchlichen Hochzeit

Welches Pfarramt ist zuständig?
Nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit Ihrem Seelsorger auf. Zuständig für die Trauung ist das Pfarramt, bei dem Braut oder Bräutigam ihren Wohnsitz haben.

Terminabsprache:
Besprechen Sie den von Ihnen ins Auge gefassten Termin mit dem Seelsorger, der mit Ihnen die Trauung feiern soll. Fragen Sie rechtzeitig nach, ob die gewünschte Kirche, Kapelle für Ihre Hochzeit zur Verfügung steht.

Welche Unterlagen brauchen Sie?
Die Kirchen verlangen zur Anmeldung der Trauung die Vorlage eines Taufscheins. Dieser wird vom jeweiligen Taufpfarramt ausgestellt. In der katholischen Kirche darf der Taufschein nicht älter als ein halbes Jahr sein. Nichtkatholische Partner brauchen einen Ledigennachweis durch eine Aufenthaltsbescheinigung des zuständigen Einwohnermeldeamtes. In der evangelischen kirche genügt auch der Eintrag der Taufe im Familienstammbuch. Ferner ist ein Konfirmationsnachweis nötig.

Die kirchliche Trauung kann aus rechtlichen Gründen erst nach der standesamtlichen Eheschließung erfolgen. Vor der Trauung muss deshalb eine standesamtliche Traubescheinigung vorlegt werden.

Traugespräch:
Einige Wochen vor dem Hochzeitstermin wird sich der Seelsorger mit Ihnen zusammen setzen und ein Traugespräch führen. Dabei füllt der Seelsorger mit Ihnen ein Formular aus, das die Daten aufnimmt, die später in das Ehebuch Ihrer Kirchengemeinde eingetragen werden. Bei diesem Gespräch geht es um die Bedeutung der kirchlichen Trauung und der christlichen Ehe und was Ihnen selbst daran wichtig ist. Natürlich können Sie auch alles zur Sprache bringen, was um die kirchliche Trauung herum zu bedenken ist: Wie der Gottesdienst gestaltet werden kann, Liedauswahl, Trauzeugen, Musik und  anderes mehr.

Ehevorbereitung:
Durch die vielen Vorbereitungen, die ein Hochzeitsfest mit sich bringt, bleibt oft wenig Zeit für das Gespräch über die Bedeutung der Trauung für die Partnerschaft. Um diesen Fragen auch im Austausch mit anderen Paaren nachgehen zu können, bietet Ihnen die Kirche Vorbereitungsseminare an. Sie sind herzlich eingeladen, sich für ein solches Angebot Zeit zu nehmen.

Kann man Traugottesdienste selbst mitgestalten?
Dies ist nicht nur möglich, sondern sehr erwünscht. Die Lesung und das Evangelium, Musik und Gesang, Gebete und Texte können die Brautpaare gerne selbst aussuchen.

Im Internet finden Sie bei www.hochzeit.bistum-wuerzburg.de unter „Hochzeitsgottesdienst“ eine kompl ette Broschüre zum Download.

Kann man auch ökumenisch heiraten?
Wenn ein Partner der evangelischen, der andere der katholischen Kirche angehört, gibt es die Möglichkeit, unter Beteiligung von Geistlichen beider Konfessionen in einer Kirche Ihrer Wahl zu heiraten. Wenn das Paar evangelisch heiratet, braucht der katholische Partner eine Dispens (eine Freistellung von der katholischen Eheschließungsform) vom zuständigen Pfarramt, die in der Regel ohne Probleme gegeben wird.

Weitere Informationen rund um das Thema kirchliche Trauung erhalten Sie unter www.hochzeit.bistum-wuerzburg.de im Internet. Gerne können Sie auch Ihre Fragen per Mail an familienseelsorge@bistum-wuerzburg.de senden oder telefonisch unter 0931 / 38 66 52 30 Kontakt aufnehmen.